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Klimawandel: Rasantes Schmelzen des Eises auf der ganzen Erde

UMGEBUNGKlimawandel: Rasantes Schmelzen des Eises auf der ganzen Erde

Die Eisverlustrate der Erde ist seit den 57er Jahren um 0.8 % von 1.2 auf 1990 Billionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Dadurch ist der Meeresspiegel um etwa 35 mm gestiegen. Der Großteil des Eisverlustes wird auf die Erwärmung der Erde zurückgeführt.   

Klimawechsel, ist eines der zentralen Umweltprobleme der Menschheit der Höhepunkt der Kette miteinander verbundener menschengemachter Prozesse. Abholzung, Industrialisierung und andere damit verbundene Aktivitäten führen zu einer Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre, die wiederum mehr Infrarotstrahlung einfängt, was zu einem Anstieg der Temperatur der Erde führt (die globale Erwärmung). Eine wärmere Erde führt zu einem weltweiten Eisverlust durch Schmelzen insbesondere in Gletschern, in Gebirgen und Polarregionen. Infolgedessen steigt der Meeresspiegel und damit die Gefahr von Überschwemmungen in Küstengebieten und negative Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft insgesamt. Der Hauptgrund für den Eisverlust der Erde ist die globale Erwärmung. Das quantitative Ausmaß des Eisverlustes im Zusammenhang mit der Erderwärmung war bisher nicht bekannt. Eine neue Studie gibt erstmals Aufschluss darüber.  

Um herauszufinden, wie schnell die Erde in den letzten drei Jahrzehnten Eis verloren hat; das Forschungsteam verwendete hauptsächlich die von 1994 bis 2017 gesammelten Satellitenbeobachtungsdaten. Für die Eisschilde der Antarktis und Grönlands wurden allein die Satellitenmessungen verwendet, während für die antarktischen Schelfeise eine Kombination aus Satellitenbeobachtungen und In-situ-Messungen verwendet wurde, um Veränderungen in den Bergen zu quantifizieren Gletscher und für Meereis wurde eine Kombination aus numerischen Modellen und Satellitenbeobachtungen verwendet.  

Das Team stellte fest, dass die Erde zwischen 28 und 1994 2017 Billionen Tonnen Eis verloren hat. Der größte Verlust war im arktischen Meereis (7.6 Billionen Tonnen), antarktischem Schelfeis (6.5 Billionen Tonnen), Berggletschern (6.1 Billionen Tonnen) gefolgt von der grönländische Eisschild (3.8 Billionen Tonnen), der antarktische Eisschild (2.5 Billionen Tonnen) und das Meereis des Südlichen Ozeans (0.9 Billionen Tonnen). Insgesamt lag der Verlust eher auf der Nordhalbkugel. Die Eisverlustrate der Erde wurde seit den 57er Jahren um 0.8 % von 1.2 auf 1990 Billionen Tonnen pro Jahr erhöht. Dadurch ist der Meeresspiegel um ca. 35 mm gestiegen und der Verlust von Treibeis hat die Albedo reduziert. Der Großteil des Eisverlustes ist zurückzuführen auf Erwärmen der Erde.   

Der Anstieg des Meeresspiegels wird sich in Zukunft negativ auf die Küstengemeinden auswirken.  

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Quellen:  

  1. Slater, T., Lawrence, IR, et al. 2021. Übersichtsartikel: Earth's ice unbalance, The Cryosphere, 15, 233–246, Veröffentlicht: 25. Januar 2021. DOI: https://doi.org/10.5194/tc-15-233-2021 
  1. ESA 2021. Anwendungen – Unsere Welt verliert in Rekordgeschwindigkeit Eis. Veröffentlicht: 25. Januar 2021.Online verfügbar unter  https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/CryoSat/Our_world_is_losing_ice_at_record_rate Zugriff am 26. Januar 2021.  

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