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Erdbeobachtungsdaten aus dem Weltraum zur Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels

UMGEBUNGErdbeobachtungsdaten aus dem Weltraum zur Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels

Die britische Raumfahrtbehörde wird zwei neue Projekte unterstützen. Die erste sieht die Verwendung von Satelliten vor, um die Wärme an Orten zu überwachen und zu kartieren, die durch den Klimawandel am stärksten gefährdet sind. Die Entwicklung eines Prototyps eines Klimarisikoindex-Tools (CRISP) ist das zweite Projekt, das darauf abzielt, Risikobewertungen auf der Grundlage von Satelliten- und Klimadaten bereitzustellen, um dem Finanzsektor bei der Bereitstellung wichtiger Versicherungsprodukte zu helfen.  

Die jüngste Klimaprognose des Vereinigten Königreichs deutet darauf hin, dass bis 2018 alle zwei Jahre ein heißer Sommer wie 2050 auftreten wird. von rund 2,000 pro Jahr auf rund 7,000. Etwa 1.2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt könnten bis 2100 bei dem derzeitigen Niveau der globalen Erwärmung mit Hitzestress konfrontiert sein.  

Die Überwachung und Kartierung von Wärme an Standorten mit dem höchsten Risiko ist in diesem Zusammenhang unabdingbar. Hier sind Daten von Satelliten praktisch.  

Die britische Weltraumbehörde wird in diesem Zusammenhang zwei neue Projekte unterstützen, die Entscheidungsträgern wichtige Informationen liefern, um mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen und das Leben auf der ganzen Welt zu verbessern.  

Das erste Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem National Center for Earth Observation (NCEO) und Ordnance Survey (OS), die den politischen Entscheidungsträgern aussagekräftige Einblicke in die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels in Hot Spots in ganz Großbritannien und darüber hinaus. Unter Verwendung von NCEO-Landoberflächentemperaturdaten, die von thermischen Infrarotsensoren im Weltraum abgeleitet wurden, hilft OS den Kunden dann zu verstehen und zu identifizieren, wie die Daten effektiv angewendet werden können.  

Die im Pilotprojekt verwendeten Erdbeobachtungsdaten weisen auf extreme Ereignisse und Orte hin, die ein größeres Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen können, wie beispielsweise Städte, in denen Hitzestress ein besonderes Problem darstellt. Durch den einfacheren und besseren Zugang zu aufschlussreichen Erkenntnissen durch das Pilotprojekt und durch die Zusammenarbeit mit dem Office for National Statistics wird der öffentliche Sektor des Vereinigten Königreichs in der Lage sein, den Klimawandel mit genauen Daten aus dem Weltraum effektiver zu bekämpfen. 

Satellitenbeobachtungen der Landoberflächentemperaturen und ihrer Veränderungen werden zunehmend als einzigartige und detaillierte Erkenntnisse anerkannt, die das Verständnis des Klimawandels erleichtern und somit Planungs- und „klimaadaptive“ Maßnahmen zum Umgang mit Extremereignissen, wie z als Hitzewellen. 

Entwicklung eines Prototyps Klimarisikoindex-Tool (CRISP) ist das zweite Projekt, das die UK Space Agency unterstützt und bei dem Telespazio UK mit Assimila zusammenarbeiten wird. Dieses Projekt wird Risikobewertungen auf der Grundlage von Satelliten- und Klimadaten liefern, um den Versicherungssektor dabei zu unterstützen, den von Dürren und Waldbränden gefährdeten Personen wichtige Finanzprodukte bereitzustellen. 

Anhand von Klimadaten aus einem Ensemble von Klimaprojektmodellen, historischen Reanalysen und Erdbeobachtungsdaten konzentriert sich der Prototyp auf zwei Beispiele – Dürre in der Landwirtschaft und Waldbrände –, um Versicherungsunternehmen zu zeigen, wie sie die Daten in ihren eigenen Bewertungen zum Nutzen des Finanzsektors nutzen können. 

CRISP baut auf der Arbeit der Arbeitsgruppe „Climate Risk Disclosure“ von Space4Climate (S4C) auf. Die S4C-Arbeit bietet die zugrunde liegende technische Fähigkeit zur Bestimmung von Klimaindizes – basierend auf einer konsistenten Identifizierung extremer Klimaereignisse und -änderungen in Meereshöhe abgeleitet aus verschiedenen Langzeitdatensätzen von Erdbeobachtungs- und Klimareanalyse-Datensätzen. 

*** 

Quelle: 

UK Space Agency 2021. Pressemitteilung – Weltraumdaten helfen der Erde, sich an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Veröffentlicht am 8. November 2021. Online verfügbar   

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